Dienstag, 19. Juli 2016

Die Ausrüstung

Für alle Neugierigen, die sich wundern was wir den so alles mitschleppen. Hier eine Auswahl unserer beliebtesten Gegenstände.


Dicht verschliessbares Tupper
Am Abend zuvor gekocht, ist eine gehaltvolle Mahlzeit am nächsten Mittag nach dem Radfahren Gold wert. Uns hat uns auch viel Geld und Nerven bei der Restaurant Suche erspart.


Hobo Kocher
Viel mehr als nur der Notnagel wenn der Benzinkocher mal nicht will (eigentlich wollte er immer, aussert Simon hat Spiritus gekauft anstatt Benzin). Feuer ist immer noch am romantischsten und ein bisschen Bubele macht fröid! Nachteil: ausser bei optimalen Wind- und Holzverhältnissen riecht man nach Schornstein.


Exped-Downmat
7cm mit Daunen gefüllt, garantiert sie guten Schlaf sogar auf kaltem, steinigen Boden.


Landi Plache
Perfekter Footprint für unser Zelt für 2.50 CHF. 


Luftgepolsterter Brooks-Sattel
Reserveschlauch hatten wir immer dabei. Zusammengerollt unter dem Sitzleder hat man ihn griffbereit und kann jederzeit die Polsterung regulieren.


Stahl-/ Siggflasche
Die Flaschen sind immer noch mit uns und wir haben sie (oftmals) anstatt Plastikflaschen gefüllt. Und ausserdem schmeckt das Wasser besser. In den kalten Gefilden haben wir sie abends mit heissem Tee gefüllt was für die Nacht Bettflaschen gibt und morgens ein lauwarmes Getränk.  


Flexibles Solarpanel 
Die Schweizer Firma "Sistec" stellt diesen nützlichen Energiespender her. Mit dem dazugehörigen Akku haben wir unsere Stirnlampen, Händys, E-Reader und Fotokamera aufgeladen. 


Opinel
Simples Messer, liegt gut in der Hand und es lassen sich die herrlichsten Speisen teilen. 


Reisegefährte
Nicht zu den Gegenständen, sondern zu "de läbige Wäse" gehörts du. Einen humorvollen, kräftigen, technisch versierten, sprachgewandten, offenherzigen und gelassenen Mensch habe ich mit Dir an meiner Seite. So kann Teamgeist und Verbundenheit entstehen und macht eine solch vielfältige und sportliche Reise überhaupt möglich. Merci beaucoup!


Sonntag, 17. Juli 2016

Köln Rhein aufwärts




In Köln machen wir einen Ruhetag und spazieren durch den schönen Botanischen Garten. Im hauseigenen Café "Dank Augusta" klappen wir die Füsse hoch und lassen die Seele baumeln. Langsam kommt ein Gefühl von Sommer auf, obwohl das Wetter wechselhaft und windig ist. 
In Köln we enjoy sleeping in the youth-hostel, do some acroyoga and visite the botanic garden. 




Stück für Stück fahren wir den Rhein hinauf. Die Bakfiets werden getauft und verschönert: Das blaue heisst nun "Bak Fritz" und das braune lange "Yakfiets". Doch noch einmal müssen wir zum Mech, Yakfiets gibt komisch Geräusche von sich. Wir ahnen richtig, das Tretlager muss ausgewechselt werden. Wiederum finden wir zwei kompetente und hilfsbereite Menschen, dieses Mal Waldemar und sein Freund aus Kasachstan. 
Another visit in a bicycle shop is necessary. Fortunatly there are plenty of them, just around the corner - in patagonia it would have been more difficult.


Da fahren wir so durch die Gegend, schauen hier und da, halten zum Rasten und Essen in Linz und werden dabei Zeugen der "Weissen Tafelrunde": Eine Gruppe von Freunden feiert ihr  Zusammensein, jeder nimmt etwas mit und schon entsteht dieses herrliche Tafel. Wir werden kurzerhand zu einem Glas Wein eingeladen und über unsere Reise ausgefragt. Herzlichen Dank dafür, liebe Freunde aus Linz!
Very spontaneously we get invited for a glas of white wine of the region by some new friends in Linz. Such encouter are marvellous. 



Die Rheintaler beklagen sich über den Verkehrslärm und wir finden zu recht. Streckenweise hat es auf beiden Flussseiten Bahn sowie Schnellstrasse und in der Flussmitte dröhnen die Transportschiffe.
Wir Velofahrer profitieren stark von den Strassen, die es ohne Autos gar nicht gäbe. Da die Strassen aber nun mal gebaut sind, spricht eigentlich nichts dagegen, dass wir vermehrt auf die Abgasfurzer verzichten.



The long days are a blessing. There is enough daylight to do some maintenance work.



Doch wir finden auch immer wieder friedliche Orte zum Verweilen oder Übernachten. Es ist nun auch angenehm warm so das wir die Kühle des Rheins geniessen. 
The Rhein valley is highly frequented water road, and on either side of the river there are roads and trains. The region suffers of this noise. They pay the price of for our excessive consuming.